Montag, 8. Februar 2010
Neuer Stempel im Arbeitspass.
foodcoach, 11:42h

Letzte Woche durch einen Schicksalwink in den Genuss einer Fortbildung gekommen, die mich jetzt auch zur offiziellen Genussbotschafterin der Sarah-Wiener-Stiftung macht.
O-Ton:
"Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu Essen."
Die Sarah Wiener Stiftung setzt sich für eine gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen ein: Ende 2007 von Sarah Wiener, Alfred Biolek und Freunden gegründet, hat sie bis heute an knapp 200 Schulen, KiTas und Jugendbildungseinrichtungen in 26 Städten ca. 400 Lehrer und Erzieher als Multiplikatoren weitergebildet. Über die wöchentlichen Koch- und Ernährungskurse wurde seit dem mehr als 3.000 Kindern der Weg zu einer gesunden Ernährung geebnet.
„Gleichgültigkeit, Unwissen und Verantwortungslosigkeit haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass Abertausende junger Menschen kein oder ein gestörtes Verhältnis zum Essen haben“, beklagt Sarah Wiener.
Man darf nicht vergessen, dass der aktuelle Stand in Großstädten heute mehr wie mau aussieht. Viele Kinder bekommen zu Hause weder ein Frühstück gemacht, noch ein Pausenbrot geschmiert, so dass sie oftmals bis Mittags nüchtern im Unterricht sitzen, also auch ohne Getränk. Die Pausenmilch ist an den meisten Schulen abgeschafft, dafür verdienen sich Kantinen das Essensgeld, welches die Schüler eventuell in der Tasche haben, oder die bekannten Fast-Food-Ketten, welche mit 1 Euro-Gerichten werben.
Gemeinsame Esskultur geht in immer mehr Haushalten und Familien ersatzlos verloren; man isst alleine wo man sich gerade aufhält, der Austausch und das soziale Erleben von Essen und der Zubereitung bleibt völlig auf der Strecke.
In Kochkursen wird den Kindern und Jugendlichen wieder der Bezug zu Lebensmitteln nahe gebracht, die einfache Zubereitung von leckeren Mahlzeiten, 'coolen' Pausenbroten, und das Gemeinsame was entsteht, wenn zusammen gekocht, und am Ende zusammen in Ruhe gegessen wird. Esskultur von der Basis an, für satte Kinder und kluge Köpfe, die im Unterricht wieder mitarbeiten können.
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Sonntag, 7. Februar 2010
Folge-Mag über Menschendinge.
foodcoach, 15:03h
Folge-Mag ist ein Video-Interview-Magazin, welches auf eine sehr schöne und unaufgeregte Art Menschen vorstellt. Die aktuelle Folge #11 mit Jürgen Rietz (Von der LPG zur Moschee. „Die für die Suppe, die uff de Stulle.") hat es mir besonders angetan, Folge #1 mit dem Koch Otto Pfeiffer (Das Schwere wird leicht, und das Leichte wird schwerer.) ebenso.
Ich empfehle dazu eine ruhige Pause und ein leckeres Getränk, je nach Tageszeit.
Ich empfehle dazu eine ruhige Pause und ein leckeres Getränk, je nach Tageszeit.
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Sonntag, 31. Januar 2010
Leseempfehlung:
foodcoach, 09:35h
Wieder im Netz, diesmal mit meiner "immer-schon-Lieblingsrubrik": Kochen mit Schwadroneuse. Als Einstimmung dieser hanseatischen Slow-Food-Pionierin lesen Sie doch bitte dies hier.
Mit Grüßen an die Elbe und Dank für die Inspiration :)
Mit Grüßen an die Elbe und Dank für die Inspiration :)
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Dienstag, 26. Januar 2010
Das leise töten des Schweines.
foodcoach, 14:47h
Brian Melican war beim Porkcamp dabei und beschreibt seine Sicht der Schlachtung. Bitte lesen Sie hier.
(Danke Brian, Deine Beschreibung war so dicht, dass ich ein Tempo brauchte. Ich war in Gedanken ab 5:30 mehrfach bei euch.)
(Danke Brian, Deine Beschreibung war so dicht, dass ich ein Tempo brauchte. Ich war in Gedanken ab 5:30 mehrfach bei euch.)
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Donnerstag, 21. Januar 2010
Über Wurstliebe, Grünkern und Vorsätze 2010.
foodcoach, 12:22h
Hella von Sinnen ist irgendwann in den 90ern mal mit einer versteckten Kamera gefilmt worden, als sie in einem Restaurant sass, und während die umsitzenden Gäste lebende Kaninchen präsentiert bekamen, aus denen sie sich ihre Gericht aussuchen konnten, brüllte Hella plötzlich "Esst SALAAAT!" in die Runde. Sie wußte nicht, dass sie dem Konzept "Versteckte Kamera" auf den Leim gegangen ist, aber ich denke heute noch lächelnd an ihr hibbeliges Entsetzen.
Wenn ich ein Restaurant erwische, in dem Lebendtiere (Hummer oder Fisch) vor Ort ausgewählt werden können, dann setze ich mich meist so, dass ich es nicht sehe, weil sonst spätestens für meine Begleitung der Abend und ich unausstehlich werden. Ich muss einfach jeden anstarren und kommentieren, der sich sein Essen auf diese Weise wählt und dann noch Appetit behält. (Kein Angriff auf die, welche es können, aber ich bin da von einem anderen Stern, wir leben anders :)
Die Fleischdiskussion ist dieses Jahr sehr aktuell, ich selbst habe meinen immer größer wachsenden Unwillen von letztem Jahr nun in die Hand genommen und beschlossen, dass ich ab diesem Jahr sehr wenig und wenn, sehr ausgewählt Fleisch essen werde. Im besten Fall gar nicht.
Würde ich -wie ab meinem 14. Lebensjahr- verkünden, ich sei jetzt wieder Vegetarierin, so würde das nicht stimmen, da ich auf ab und an Fisch wohl nicht verzichten kann, und kaum hätte ich es ausgesprochen, würde mich mit ziemlicher Sicherheit ein Bärenhunger auf Fenchelsalami minütlich malträtieren, wie es immer ist, wenn etwas strikt verboten ist. Dann will ich es haben. Also lasse ich es offen, sage, Ausnahmen sind drin und Industriefleisch ist eh nicht, also auf ins neue Abenteuer. Dazu passend kam mir vor ein paar Tagen über das NutriCulinary's Twitterkanal ein Link zu einem Zeitungsartikel, den ich exakt so passend fand, und den ich jedem Fleischesser sehr nah ans Herz legen möchte. Er beinhaltet genau das, was ich darüber denke, über aktivem Umweltschutz, über Ethik, über Heißhunger, plötzlich und ungebremst, bitte folgen Sie diesem Link zur FAZ, in die Gedankenwelt von Jonathan Safran Foer.
Das Porkcamp ("Porkcamp wird eine Veranstaltung vom 22. - 24. Januar 2010 sein, bei der über ein Wochenende hinweg Schweine geschlachtet und verarbeitet werden") steht dieses Wochenende an, und ich bin sehr gespannt, wie die Reaktionen auf die Schlachtung und das gesamte Erlebnispaket werden, ich möchte dazu bitte ganz viel zu lesen bekommen. Mein Lieblingsbrite Brian Melican wird dort auch mitmischen, und vielleicht kommt danach noch mehr leckere Grünkernsuppe auf seinen Hamburger Tisch. Seine Ansichten über Fleischkonsum finde ich jedenfalls für einen Fleischesser vorbildlich, seine Teilnahme am PorKcamp ebenfalls.
Zum Abschluss ein rosiges 'Oink'
Wenn ich ein Restaurant erwische, in dem Lebendtiere (Hummer oder Fisch) vor Ort ausgewählt werden können, dann setze ich mich meist so, dass ich es nicht sehe, weil sonst spätestens für meine Begleitung der Abend und ich unausstehlich werden. Ich muss einfach jeden anstarren und kommentieren, der sich sein Essen auf diese Weise wählt und dann noch Appetit behält. (Kein Angriff auf die, welche es können, aber ich bin da von einem anderen Stern, wir leben anders :)
Die Fleischdiskussion ist dieses Jahr sehr aktuell, ich selbst habe meinen immer größer wachsenden Unwillen von letztem Jahr nun in die Hand genommen und beschlossen, dass ich ab diesem Jahr sehr wenig und wenn, sehr ausgewählt Fleisch essen werde. Im besten Fall gar nicht.
Würde ich -wie ab meinem 14. Lebensjahr- verkünden, ich sei jetzt wieder Vegetarierin, so würde das nicht stimmen, da ich auf ab und an Fisch wohl nicht verzichten kann, und kaum hätte ich es ausgesprochen, würde mich mit ziemlicher Sicherheit ein Bärenhunger auf Fenchelsalami minütlich malträtieren, wie es immer ist, wenn etwas strikt verboten ist. Dann will ich es haben. Also lasse ich es offen, sage, Ausnahmen sind drin und Industriefleisch ist eh nicht, also auf ins neue Abenteuer. Dazu passend kam mir vor ein paar Tagen über das NutriCulinary's Twitterkanal ein Link zu einem Zeitungsartikel, den ich exakt so passend fand, und den ich jedem Fleischesser sehr nah ans Herz legen möchte. Er beinhaltet genau das, was ich darüber denke, über aktivem Umweltschutz, über Ethik, über Heißhunger, plötzlich und ungebremst, bitte folgen Sie diesem Link zur FAZ, in die Gedankenwelt von Jonathan Safran Foer.
Das Porkcamp ("Porkcamp wird eine Veranstaltung vom 22. - 24. Januar 2010 sein, bei der über ein Wochenende hinweg Schweine geschlachtet und verarbeitet werden") steht dieses Wochenende an, und ich bin sehr gespannt, wie die Reaktionen auf die Schlachtung und das gesamte Erlebnispaket werden, ich möchte dazu bitte ganz viel zu lesen bekommen. Mein Lieblingsbrite Brian Melican wird dort auch mitmischen, und vielleicht kommt danach noch mehr leckere Grünkernsuppe auf seinen Hamburger Tisch. Seine Ansichten über Fleischkonsum finde ich jedenfalls für einen Fleischesser vorbildlich, seine Teilnahme am PorKcamp ebenfalls.
Zum Abschluss ein rosiges 'Oink'

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Dienstag, 19. Januar 2010
Abbrechen, bitte.
foodcoach, 15:26h
Manchmal kommt einem bei der Recherche ja schon kurioses unter. Gerade eben habe ich ein paar Minuten ein Video durchgehalten, in dem eine Frau mit weinerlicher Stimme 'verriet', wie sie endlich nach Jahren der seelischen Tortur ihr Fett weg bekam. Als ich es dann vorzeitig beenden wollte, plöppte folgendes Fenster mit Text auf:
Soll diese Seite wirklich verlassen werden?
* Wenn Sie FAUL und
unmotiviert sind,
ist dies NICHTS für Sie!
Wenn Sie LEICHTGLÄUBIG sind
und denken, dass es eine
magische Pille für einen
schlanken Körper gibt...
ist dies NICHTS für Sie!
Aber wenn Sie bereit dazu
sind, auszuprobieren
was wirklich funktioniert...
Klicken Sie Abbrechen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
KLICKE JETZT DEN *ABBRECHEN* KNOPF
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Da war ich dann doch ganz kurz verdutzt.
(Und habe den Abbrechen-Knopf gleich noch etwas beherzter gedrückt!)
Soll diese Seite wirklich verlassen werden?
* Wenn Sie FAUL und
unmotiviert sind,
ist dies NICHTS für Sie!
Wenn Sie LEICHTGLÄUBIG sind
und denken, dass es eine
magische Pille für einen
schlanken Körper gibt...
ist dies NICHTS für Sie!
Aber wenn Sie bereit dazu
sind, auszuprobieren
was wirklich funktioniert...
Klicken Sie Abbrechen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
KLICKE JETZT DEN *ABBRECHEN* KNOPF
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Da war ich dann doch ganz kurz verdutzt.
(Und habe den Abbrechen-Knopf gleich noch etwas beherzter gedrückt!)
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Sonntag, 17. Januar 2010
Liebe Referrer #04
foodcoach, 21:52h
1 Search request: lust am schweine schlachten
Ausnahme: Ich hoffe, ich konnte nicht helfen!
Ausnahme: Ich hoffe, ich konnte nicht helfen!
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Kochen mit Peter #2
foodcoach, 21:50h
Nachmachen: Die ungezähmte Freude am Essen.
Nicht nachmachen: Das Rezept.
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