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Dienstag, 9. Oktober 2012
Wir sprühns auf jehede Wand, neue Gastrokritiker braucht das Land!
foodcoach, 18:31h
Gut, Ina Deter sang sich mit dem Titel damals die Herren auch mehr so vom Leib weg, aber was die TAZ da am Wochenende gefordert hat, und warum, finde ich gar nicht mal so falsch.
Ich höre mehr als oft, "das Fleisch essen einfach ist". Warum? Nicht allein, weil man es sauber und blutfrei im Supermarkt kaufen kann, oft günstiger als gutes Gemüse. Auch weil viele, darunter auch meine Generation, eine Zusammenstellung der Mahlzeit eben um das Fleisch herum gelernt haben. "Was gibt es für Fleisch? Ah, Geflügel - okay, dazu dann eher Reis." So in etwa. Und genau wie man mindestens an genau diesem Punkt sein Denken ändern muss, möchte man Fleisch reduzieren oder ganz weg lassen, so muss eventuell auch mal die Denke von "gutem Essen" erneuert werden was die Kulinarik außer Haus und die Sterneküche angeht. Auszug:
(...)"Es muss also eine neue Generation an Gastrokritikern her, die ihre Geschmacksurteile nach völlig anderen – auch ethischen – Kriterien finden; die Abschied nehmen vom Lobpreisen der üblichen High-End-Gerichte wie Stopfleber und Kalbsnierchen. Die sich auch mit den Fragen der Ernährung der Zukunft beschäftigen. Kulinarische Intelligenz fürs 21. Jahrhundert: das wäre vor allem die Suche nach Alternativen, nach neuen Wegen in der kulinarischen Boheme. Die es ja durchaus schon gibt."
Persönlich ist mein Umdenken nicht auf den vermeintlichen Hauptbestandteil Fleisch gemünzt, sondern ich hänge teil- und sehr seltsamerweise am Ritual fest, die Vorbereitung des Fleisches als Beispiel (Lammhaxe marinieren, einreiben von Gewürzen), oder der Garprozeß (Braten auf offener Flamme, schmoren im Ofen, stündliches kümmern). Da habe ich für mich noch keine komplett griffige Alternative gefunden. Einen wabbeligen Tofu einzulegen und dem hinterher jegliche Flüssigkeit aus den Poren zu braten- irgendwie befriedigt das nicht die Höhlenfrau in mir. Aber ich arbeite dran. Aus ethischen Gründen. Wäre ein Steak aus irgendetwas, was nicht geschlachtet worden ist, ich hätte es täglich auf meinem Teller.
Ich vertraue schon lange mehr meiner digitalen Timeline bei Gastrotipps, und schließe mit dem schönen Satz, mit dem auch der Artikel endet, den man sich genau HIER komplett durchlesen kann.
"Foodblogger, an die Arbeit! Wir brauchen eine neue Gastrokritik!"
Ich höre mehr als oft, "das Fleisch essen einfach ist". Warum? Nicht allein, weil man es sauber und blutfrei im Supermarkt kaufen kann, oft günstiger als gutes Gemüse. Auch weil viele, darunter auch meine Generation, eine Zusammenstellung der Mahlzeit eben um das Fleisch herum gelernt haben. "Was gibt es für Fleisch? Ah, Geflügel - okay, dazu dann eher Reis." So in etwa. Und genau wie man mindestens an genau diesem Punkt sein Denken ändern muss, möchte man Fleisch reduzieren oder ganz weg lassen, so muss eventuell auch mal die Denke von "gutem Essen" erneuert werden was die Kulinarik außer Haus und die Sterneküche angeht. Auszug:
(...)"Es muss also eine neue Generation an Gastrokritikern her, die ihre Geschmacksurteile nach völlig anderen – auch ethischen – Kriterien finden; die Abschied nehmen vom Lobpreisen der üblichen High-End-Gerichte wie Stopfleber und Kalbsnierchen. Die sich auch mit den Fragen der Ernährung der Zukunft beschäftigen. Kulinarische Intelligenz fürs 21. Jahrhundert: das wäre vor allem die Suche nach Alternativen, nach neuen Wegen in der kulinarischen Boheme. Die es ja durchaus schon gibt."
Persönlich ist mein Umdenken nicht auf den vermeintlichen Hauptbestandteil Fleisch gemünzt, sondern ich hänge teil- und sehr seltsamerweise am Ritual fest, die Vorbereitung des Fleisches als Beispiel (Lammhaxe marinieren, einreiben von Gewürzen), oder der Garprozeß (Braten auf offener Flamme, schmoren im Ofen, stündliches kümmern). Da habe ich für mich noch keine komplett griffige Alternative gefunden. Einen wabbeligen Tofu einzulegen und dem hinterher jegliche Flüssigkeit aus den Poren zu braten- irgendwie befriedigt das nicht die Höhlenfrau in mir. Aber ich arbeite dran. Aus ethischen Gründen. Wäre ein Steak aus irgendetwas, was nicht geschlachtet worden ist, ich hätte es täglich auf meinem Teller.
Ich vertraue schon lange mehr meiner digitalen Timeline bei Gastrotipps, und schließe mit dem schönen Satz, mit dem auch der Artikel endet, den man sich genau HIER komplett durchlesen kann.
"Foodblogger, an die Arbeit! Wir brauchen eine neue Gastrokritik!"
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Sonntag, 23. September 2012
1.561 Tonnen von Antibiotika. Jährlich.
foodcoach, 23:00h
Ein informativer Artikel über die Antibiotikalüge und deren Einsatz in der Tiermast. Und was das alles mit dem Sterben von Menschen an teils einfachen Infektionen (in der heutigen Zeit) zu tun hat.
(...)
"Es bleibt festzuhalten:
- Trotz des Verbots, Antibiotika als Masthilfsmittel zu verwenden, hat sich der Antibiotikaverbrauch der Agrarindustrie in letzten sieben Jahren verdoppelt.
- Die Agrarindustrie hat dazu zuerst geschwiegen, dann gelogen und zum Schluss alles beschönigt.
- 15.000 Menschen sterben jedes Jahr an antibiotikaresistenten Krankheitserregern."
Ich empfehle wärmstens den kompletten Artikel, bitte gehen sie HIER den Pfad entlang und lesen sie selbst.
(...)
"Es bleibt festzuhalten:
- Trotz des Verbots, Antibiotika als Masthilfsmittel zu verwenden, hat sich der Antibiotikaverbrauch der Agrarindustrie in letzten sieben Jahren verdoppelt.
- Die Agrarindustrie hat dazu zuerst geschwiegen, dann gelogen und zum Schluss alles beschönigt.
- 15.000 Menschen sterben jedes Jahr an antibiotikaresistenten Krankheitserregern."
Ich empfehle wärmstens den kompletten Artikel, bitte gehen sie HIER den Pfad entlang und lesen sie selbst.
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Freitag, 13. Juli 2012
Jährlich ein Eiffelturm. Danke George!
foodcoach, 13:07h
(...)"Sind die Jungs irre? Für 60 Euro bekomme ich wilden, handverlesen Dschungel-Kaffee mit Öko-Premium-Siegel, der so fair gehandelt wurde, dass ein äthiopischer Kaffeesammler seine Kinder in Berlin Theaterwissenschaften studieren lassen kann. Doch eines interessiert mich noch, und ich wende mich dem Verkäufer erneut zu: „Diese Aluminiumkapseln – muss das wirklich sein?“ Ich erheische ein kurzes nervöses Zucken über der linken Augenbraue des Verkäufers. Er meint vorsichtig: „Aluminium ist das beste Material für die Aufbewahrung natürlicher Aromen!“ Ich antworte energisch: „Schon, aber laut eigenen Angaben von Nespresso werden derzeit 12300 Nespresso-Espressi pro Minute getrunken. Bei verarbeiteten 1,1 Gramm Aluminium pro Kapsel, kommt man damit auf 13,5 Kilo in der Minute, 811 Kilo in der Stunde und 19 Tonnen am Tag. Man schätzt jährlich entstehen durch Nespresso ca. 6000 Tonnen Metallabfall. Das entspricht einem Schrotthaufen, der entsteht, wenn man den Eifelturm zersägt!“ Er sieht mich fassungslos an. Rechnen ist offensichtlich ebenfalls nicht seine Stärke."
Der komplette Text, lesenswert und handlungsecht, steht an genau dieser Stelle. Danke dafür!
Der komplette Text, lesenswert und handlungsecht, steht an genau dieser Stelle. Danke dafür!
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Donnerstag, 12. April 2012
Nachmachen? Dringend empfohlen!
foodcoach, 00:20h
Das hier ist nicht neu, und dennoch: Um ein wenig meine Bloglücken zu überspielen, oder zu bespielen, eine Runde der gradios grandiosen Hannah Hart mit ihrer Serie "My drunk kitchen". Eine Freundin im Herzen, weil auch ich bekennende Küchentrinkerin bin, die es liebt, den Wein BEIM kochen zu trinken. Beim Essen und danach kann ja jeder! Aber nach einem stressigen Tag quasi mit Hunger bis in die Kniekehlen: Da sind die Geschmacksnerven dankbare Schwämme, das Hirn auch (Belohnungszentrum, meine Kunden kennen den Sitz dessen!), und das erste Glas Wein wirkt tatsächlich so, wie es sollte- köstlich!
Ich habe die Pizza-Folge ausgewählt, weil ich sie auch nach zig Mal zeigen und sehen noch wirklich komisch finde.
Falls ihr das nachmacht: Bitte nicht die Kamera vergessen!
Porst! Prost!
Ich habe die Pizza-Folge ausgewählt, weil ich sie auch nach zig Mal zeigen und sehen noch wirklich komisch finde.
Falls ihr das nachmacht: Bitte nicht die Kamera vergessen!
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Donnerstag, 29. März 2012
Rettet die Mittagsnudel.
foodcoach, 17:17h
"Man kann heute noch nicht mal mehr eine simple Pasta kochen, ohne dass das Internet ebenfalls damit gefüttert wird."
(Lu, März 2012 in Hamburg)
Nach einem herrlichen Tag in Hamburg habe ich Anke als Dank für Couch und Trank eine spontane Pastasause zum Vorgeburtstagsabend gekocht. Da sie für das wunderschöne Blogprojekt Rettet das Mittagessen von Sebastian Dickhaut ein Mittagsessen schuldig war, haben wir einfach so getan, als wäre der Abend unser Mittag gewesen, und Anke beantwortete beim Essen die Fragen, und ich spielte Fotograf. Das einzige was nicht passte war, dass wir für "Mittags" (hihi) viel zu viel Rotwein hatten.
Hier der Beweis mit einem ;-) gen HH und MUC!
(Lu, März 2012 in Hamburg)
Nach einem herrlichen Tag in Hamburg habe ich Anke als Dank für Couch und Trank eine spontane Pastasause zum Vorgeburtstagsabend gekocht. Da sie für das wunderschöne Blogprojekt Rettet das Mittagessen von Sebastian Dickhaut ein Mittagsessen schuldig war, haben wir einfach so getan, als wäre der Abend unser Mittag gewesen, und Anke beantwortete beim Essen die Fragen, und ich spielte Fotograf. Das einzige was nicht passte war, dass wir für "Mittags" (hihi) viel zu viel Rotwein hatten.
Hier der Beweis mit einem ;-) gen HH und MUC!
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Donnerstag, 8. März 2012
Herzkochen, mit Fastboy.
foodcoach, 16:51h
Ich liebe es ja, anderen beim kochen zuzuschauen. Letztes Jahr hat ein Bewohner New Yorks, Ezra, aus Gründen etwas Zeit und Spucke gehabt, um sein abendliches Kochen in kleine Filme zu verpacken. Ich habe jeden! einzelnen! geliebt, weil ich seine Machweise herrlich fand, und jedes Mal sehr schlimm Appetit bekam, und es mir dann selber kochen musste. Ich habe mir sogar dabei kleine Biere aufgemacht, ihm zu Ehren. Schaut selbst, aber nie mit leeren Magen:
(Ich selbst kann aus noch ungeklärten Gründen grad das Video hier nicht eingebunden sehen, aber wenn ihr auf den Link mit Braise Lamb Shanks geht, dann fluppt es)
(Ich selbst kann aus noch ungeklärten Gründen grad das Video hier nicht eingebunden sehen, aber wenn ihr auf den Link mit Braise Lamb Shanks geht, dann fluppt es)
Braised Lamb Shanks from Fast Boy on Vimeo.
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Mittwoch, 7. März 2012
Dem Geschmack einen Namen geben: Äpfel!
foodcoach, 15:04h
Einige kennen es von Weinverkostungen, ein paar vielleicht von Brot - und jetzt, und das finde ich mal wirklich gut für die Arbeit mit den Lütten, oder auch mit den Erwachsenen, die Äpfel nur als das kennen, was sie aus Vitamin-Alibi-Gründen verpackt aus dem Supermarkt in den Wagen legen, um es zu Hause als Obst-Deko einen traurigen Tod sterben zu lassen, jetzt - habe ich mich offensichtlich in meinem eigenen Schachtelsatz verfangen.
Von vorn: Hurra, es gibt das Aromarad jetzt auch für Äpfel!
Weltweit!
Und wer hats erfunden?
Genau - die Schweizer.
Die schweizerische Eidgenossenschaft AGROSCOPE sagt über ihren schönen Wurf:
(...)"Über 1000 verschiedenste Apfelsorten bieten einen umfassenden Reichtum in Aroma, Geschmack und Textur. Wie beim Wein kann man entdecken, dass sich unterschiedliche Sorten durch unterschiedliche Aromen auszeichnen - Beim Pinot Noir z.B. durch Aromen von Kirschen und reifen Beeren. Um diese Vielfalt auch bei Äpfeln sensorisch erfassen zu können, wurde das weltweit erste Aromarad für Äpfel entwickelt."

Hier sachte klicken", und es geht direkt zu den Schweizern und dem Download-Link des Aromarads. Merci liebe Schweizer, fürs Erdenken und Teilen!
Viel Spaß beim probieren!
Von vorn: Hurra, es gibt das Aromarad jetzt auch für Äpfel!
Weltweit!
Und wer hats erfunden?
Genau - die Schweizer.
Die schweizerische Eidgenossenschaft AGROSCOPE sagt über ihren schönen Wurf:
(...)"Über 1000 verschiedenste Apfelsorten bieten einen umfassenden Reichtum in Aroma, Geschmack und Textur. Wie beim Wein kann man entdecken, dass sich unterschiedliche Sorten durch unterschiedliche Aromen auszeichnen - Beim Pinot Noir z.B. durch Aromen von Kirschen und reifen Beeren. Um diese Vielfalt auch bei Äpfeln sensorisch erfassen zu können, wurde das weltweit erste Aromarad für Äpfel entwickelt."

Hier sachte klicken", und es geht direkt zu den Schweizern und dem Download-Link des Aromarads. Merci liebe Schweizer, fürs Erdenken und Teilen!
Viel Spaß beim probieren!
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